Über mich

Du willst jetzt noch mehr über mich wissen?

Na gut. Hier kommt also meine Geschichte.

Alles begann vor vielen, viele Jahren beim Bund, kurz nach dem Abi. Ich war Wehrpflichtiger und es herrschte der Kalte Krieg. Ein Vorgesetzter meinte, dass ich mich doch leicht tun würde, Russisch zu lernen. Tat ich. Und schon saß ich an der innerdeutschen Grenze, den russischen Flugfunk abhören.  Spannend war das, am Anfang. Dann: eher öde. Also: Wechsel, ins Studium, BWL. Ich wollte Offizier werden. Das wurde ich auch – und Fluglotse. War auch erst mal spannend, in Wunstorf. Dann aber wieder öde. In Geilenkirchen, dem langweiligsten Flugplatz der Welt. Irgendwann war es vorbei. Endlich. Der Vorschlag meiner Vorgesetzten: Ich sollte Berufssoldat werden. Meine Antwort?
„Nein. Ich will jetzt endlich mal arbeiten.“

Das tat ich auch. In einem Callcenter trainierte ich die Mitarbeiter. Kurz darauf habe ich selbst ein Callcenter gegründet, zusammen mit zwei Kollegen, doch aus dieser Enge wollte ich schnell wieder raus. Ich ging also, mit einem riesigen finanziellen Verlust – aber meine wiedergewonnene Freiheit war mir jeden Cent wert.

Die Trainingsbranche aber hat mir gefallen, da bin ich geblieben. Ich habe seitdem an mehr als 2000 Seminartagen Menschen weitergeholfen – und sie begeistert. Ich arbeite mit Sportlern, Führungskräften, Vertrieblern und mit ganz „normalen“ Menschen, mit „Otto Normalverbraucher“, zusammen. Ich helfe Olympioniken, die langersehnte Medaille zu gewinnen. Ich helfe Vorstandsmitgliedern, in ihre Führungsrolle hineinzuwachsen. Vertrieblern, zu verkaufen. Und dem Familienvater, endlich seine alles beherrschende Flugangst abzulegen.

Was ich sonst noch so mache?

Tanzen. Wie gesagt, ich war einmal Turniertänzer, Standard und Latein. Mittlerweile tanze ich aber nur noch aus Spaß, und zwar Lindy Hop, der ist so viel weniger geregelt, weniger starr – und macht so viel mehr Spaß. Außerdem koche ich gerne, wirklich leidenschaftlich und mit allen Sinnen; samt ausführlichem Einkauf auf dem Markt und stets für Freunde, die ich in meinem „Lebensraum“ bewirte – das ist meine großzügig geschnittene, offene Wohnung in Bielefeld. Ich lebe hier, ich arbeite hier. Alles unter einem Dach.

Hier, dort, überall treffe ich gerne Leute. Wirklich, ehrlich: immer. Ich mag das. Ja, auch nach einem langen Arbeitstag, an dem ich mit fünf verschiedenen Klienten geredet und gearbeitet habe, habe ich noch Lust, mich mit der Marktfrau über die beste Kartoffel und danach mit Freunden über den besten Espresso unterhalten.
(Nur fürs Protokoll:  Das ist „Frau Meyers Kaffee Mischung“ aus meiner
Siebträger-Maschine „Isomac Tea“. 😉)

Nun, ich bin eben unglaublich neugierig. Hochgradig neugierig, sozusagen. Was ich dagegen überhaupt nicht bin, ist: respektlos. Das ertrage ich auch nicht bei anderen. Punkt. Aus. Basta.

So. Und nun: Melde dich bei mir.

Jetzt gleich?

Oh ja, jetzt gleich. Du hast echt schon genug Zeit vertan.