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Los, zieh mal an meinem Finger!

  • By DID39958
  • 05 Jul, 2016

Debby Le Pard berichtet von Ihren ersten Coachings

„Coaching… das ist doch was für Spinner! Das sind irgendwelche Leute, die nichts Anständiges gelernt haben und dir einen darüber erzählen, wie dein Leben besser wird. Die labern dich dann voll, mit so Sachen wie: „Du musst erst mal lernen, dich selbst zu lieben, dann…“ oder: „Wir pendeln jetzt mal aus, wo deine Stärken liegen und in den nächsten 20 Sitzungen besprechen wir, wie du erfolgreich und glücklich wirst!“

Na? Sowas ähnliches beim Lesen der Überschrift gedacht?  Herzlich Willkommen am Tellerrand! Ich hab mal einen Blick riskiert und es tat gar nicht weh. Außerdem YOLO, oder?

Wer nicht wagt, der bleibt im Glashaus sitzen

Sicherlich gibt es einen großen Haufen Spinner da draußen! Aber um die geht es hier gar nicht. Es geht nicht um Hokus Pokus und hier muss auch niemand seinen Namen tanzen. Es geht einfach darum, mal etwas auszuprobieren. Ob man es danach noch einmal tut, oder einfach nur um eine Erfahrung reicher ist, steht auf einem anderen Blatt.

Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren! Man kann so viel lernen, wenn man mit einem offenen Geist durch die Welt geht. Und das heißt nicht, alles geil zu finden und ständig lachend in Kreissägen zu laufen, sondern vielmehr um diese eine diese Sache: Kenne ich nur eine Tür, dann gehe ich immer wieder durch diese. Entdecke ich aber immer mehr Türen, verschaffe ich mir mehr Möglichkeiten, mich zu entscheiden, durch welche Türen ich gehen will. Trotzdem kann ich immer wieder durch die erste Tür, wenn mir die anderen nicht gefallen. Man verliert also nichts, man gewinnt nur dazu.

Debby, komm auf den Punkt!

Also es geht hier um eine ganz spannende Sache. Insbesondere geht es um einen spannenden Typen, der mit seiner lockeren und offenen Art einen Weg zwischen Tellerrand und neuen Perspektiven ebnet, der auch für skeptische Menschen okay ist. Es geht um einen Typen, der dir keine Ratschläge gibt, dich nicht vollquatscht und noch nicht mal will, dass du die Hosen vor Ihm runterlässt. Und trotzdem hilft er dir dabei, deine Stressthemen abzuarbeiten.

Dieser Typ heißt Markus Bauchrowitz. Er ist Mental-Coach und unter anderem auch für die Jungs und Mädels von den Bielefelder Bulldogs unterwegs. Woher ich den jetzt wieder kenne, werdet Ihr Euch sicher fragen. Die Geschichte dazu in Kurzfassung:

Meine damalige Trainerin hat ihn geheiratet! Und ich habe mir gedacht: „Die ist cool, wenn die den heiratet, dann muss der ja auch ganz cool sein!“ Ich hab ihn dann eines Tages nach dem Training getroffen, als er seine Frau abgeholt hat. Er hatte einen Artikel von mir gelesen. Den fand er gut, also haben wir getauscht: Ich mache ein Coaching bei ihm, er sorgt dafür, dass meine Nackenschmerzen verschwinden und ich schreibe einen Artikel darüber. Und da war er sich schon ziemlich sicher, dass er die Verspannungen wegbekommt. Und ich hab noch so gedacht: „Jaja, ich hab die seit 5 Jahren! Wie will er das in einer Stunde machen?“

Und zapp-zarapp, jetzt sitze ich hier und tippe! Und zwar nicht, weil ich muss, sondern weil ich beeindruckt bin!

Nein, mein Statement wurde nicht gekauft und ich habe keine Gehirnwäsche bekommen und mich auch keiner Sekte angeschlossen. Ich finde auch nicht alles bedingungslos geil. Ehrlichkeit, ja! Dafür stehe ich mit meinem Namen. So viel zu meiner Deborahtion.

Ich soll weitererzählen? Ach man, ich wünschte, ich hätte jemanden, der mir meinen roten Faden hinterherträgt!

Mentaler Stress: Wenn unsere Päckchen zu schwer werden

Es geht um mentalen Stress. Das klingt jetzt erst mal gar nicht so witzig. Ist es ja auch nicht. Kennst Du das Sprichwort: „Jeder hat sein Päckchen zu tragen!“? Genau um diese Päckchen geht es hier. Manchmal werden die Lasten, die wir mit uns herumschleppen so schwer, dass wir sie bemerken. Wir wissen nicht einmal unbedingt, was das für Päckchen sind, oder ob es unsere eigenen sind. Wir merken nur, dass sie uns daran hindern, unbeschwert zu gehen. Sie können uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen, oder sie verursachen sogar körperliche Beschwerden. Ich gebe Euch mal ein paar Beispiele:

  • Man möchte unbedingt abnehmen, schafft es aber einfach nicht, die Finger von dem ungesunden Kram zu lassen.
  • Man möchte so gern mal wieder in den Urlaub fliegen, aber diese verdammte Flugangst…
  • Man möchte mal was wagen, unbedingt mal leben und was Besonderes tun, aber irgendwie hat man doch zu viel Angst davor, dass es schief gehen könnte. Fallschirmspringen oder nach Australien reisen? „Wollte ich schon immer mal machen, hab ich aber bis jetzt nie geschafft!“

Noch mehr Beispiele:

  • Man ist seit vielen Jahren Dachdecker und hat plötzlich aus unerklärlichen Gründen ein Problem mit Höhen
  • Man ist Footballer und hat sich beim Spiel verletzt und jetzt klappt irgendwie gar nichts mehr, obwohl doch alles wieder heil ist
  • Man hat ständig Sodbrennen, wenn man viel zu erledigen hat
  • Man kommt mit einer Situation einfach nicht klar und zermürbt sich jeden Abend den Kopf darüber
  • Bei bestimmten Themen bekommt man Panikattacken
  • Bei bestimmten Themen oder Personen wird man total aggressiv
  • Bei bestimmten Themen bekommt man unkontrollierte Heulattacken
  • Prüfungsangst
  • Antriebslosigkeit
  • Schuppenflechte
  • Verspannungen
  • Reizmagen
  • und und und

Wie Blockaden entstehen und wie wichtig ein guter Schlaf ist

Schlafen ist total wichtig! Nein, GUT zu schlafen ist total wichtig!

Während wir schlafen, verarbeiten wir lauter kleine Stressmomente, die wir am Tag erlebt haben. Das tun wir während der so genannten REM-Schlafphasen. Die haben wir 3-4 Mal in der Nacht und so eine Phase dauert ca. 20 Minuten. Man kann sogar sehen, wenn jemand schläft und sich gerade in dieser Schlafphase befindet. Dann zucken die Augenlider. Schon mal bei jemandem beobachtet? Das liegt daran, dass die Augen hinter den Lidern ganz schnell hin und her gucken. Das hat was mit dem Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte zu tun. (Was dabei genau chemiemäßig und biologisch im Gehirn passiert, kann ich jetzt nicht erklären, ich bin ja kein Profi, weder Arzt, noch Psychologe. Aber Gott sei Dank, gibt es ja   Google !) Während wir da so liegen und mit unseren Augenlidern zucken, ist unser Gehirn dabei, die erlebten Stressmomente des Tages einzusortieren. Werden wir dabei gestört, hört es mittendrin auf uns lässt den gerade zu bearbeitenden Stress einfach liegen.

Dinge, die dazu führen können, dass wir in dieser Schlafphase gestört werden, sind zum Beispiel ein unruhiger Schlaf, den wir haben, weil wir falsch liegen oder schnarchen, jemand anderes schnarcht, oder wir durch irgendein Geräusch wach werden. Wenn wir schlecht schlafen, weil wir abends zu viel geraucht haben oder betrunken sind oder der Fernseher noch läuft. All diese Kleinigkeiten können uns in einer REM-Schlafphase unterbrechen und manchmal dazu führen, dass wir Stress nicht verarbeiten, der sich dann, wie zum Beispiel in meinem Fall, in dauerhaft anhaltenden Verspannungen äußert.

Sammeln Sie die Treuepunkte?

Man muss sich das Ganze vorstellen, als wäre unser Gehirn eine Einkaufstüte, in die wir im Laufe des Tages lauter Stresspäckchen reinpacken. Das können große Päckchen sein (z.B. ein Autounfall, negative Gefühle und Probleme von den Menschen um uns herum, die wir zu unseren eigenen machen oder ein Streit) und das können kleine Päckchen sein (z.B. wenn der Wecker zu spät klingelt und wir uns abhetzen, um noch pünktlich zur Arbeit zu kommen).

Es gibt ständig Stressmomente, die wir in unsere Tüte packen und abends nehmen wir sie mit ins Bett. Wenn wir dann eingeschlafen sind und das große Zucken beginnt, fängt unser Gehirn an, unsere Einkäufe zu sortieren und ins Regal zu räumen. Wird es dabei gestört, lässt es hier und da mal etwas fallen, was dann im Weg herumliegt. Manchmal stellt es Dinge irgendwo ab, wo sie zwar erst einmal untergebracht sind, aber so im Weg herumstehen, dass man sie irgendwann mal umrennt und sie wieder aus dem Regal herausfallen.

So! Und was macht jetzt dieser Markus?

Die Wingwave-Methode!

Markus nutzt für seine Coachings verschiedene Methoden. Wenn Euch Themen wie Hypnose oder Systemisches Coaching interessieren, schaut mal auf seiner   Facebook-Seite   vorbei und oder fragt ihn einfach danach! Bei mir hat er die Wingwave-Methode angewandt. Das ist seine Lieblingsmethode, hat er gesagt. Kann ich auch verstehen! Macht Bock!

Wie man sich den Ablauf vorstellen muss

Man trifft sich mit mehreren Leuten in einem großen, offenen Raum. Nach den Aufwärmübungen mit dem Ball und den bunten Bändern, stellen sich alle in einem großen Kreis auf und beginnen mit den Übungen. In der ersten Runde zieht jeder eine Karte, auf der ein Tier abgebildet ist. Dann dürfen sich alle frei durch den Raum bewegen, während sie ihr Tier möglichst originalgetreu nachahmen.

Spaaaaaaaß! Also man sitzt zu zweit gegenüber. Man drückt Daumen und Zeigefinger zusammen und der Coach versucht, sie auseinander zu ziehen. Das gelingt ihm nur, wenn das Gehirn an etwas denkt, was Stress bereitet. Sagt man zum Beispiel, wie man heißt und wie alt man ist, lassen sich die Finger nicht auseinander ziehen. Behauptet man dagegen, man wäre Cro, so geben die Finger direkt nach, es sei denn, man ist Cro. Ob die Finger sich bei einer Aussage auseinanderziehen lassen, entscheidet nicht unser bewusstes Denken, sondern das Unterbewusstsein.

Die Päckchen aufspüren

Zunächst fragt der Coach dein Unterbewusstsein, ob es mit ihm arbeiten will, ist das stressfrei möglich, geht es los. Man beginnt, wie bei einer Zwiebel, mit den Stressthemen, die das Unterbewusstsein zuerst ausspuckt. Man muss dabei nichts Privates oder Persönliches erzählen.

Ungefähres Beispiel von mir: „Mein Nacken ist okay“, die Finger gehen auf. „Es geht um aktuellen Stress“, die Finger bleiben zu. „Es geht um vergangenen Stress“, die Finger gehen auf.

„Es geht um eigenen Stress“, Finger bleiben geschlossen. „Es geht um fremden Stress“, Finger lassen sich auseinander ziehen.

„Es geht um Wut“, Finger bleiben zusammen. „Es geht um Verletzung“, Finger gehen auf.

Und so weiter! Das jetzt genauer auszuführen, würde den Rahmen hier sprengen und ja auch die ganze Spannung verderben. Das Fragen-Spiel geht solange weiter, bis man den Stressmoment gefunden hat, den das Unterbewusstsein zuerst rausrückt. Was Markus dabei besonders auszeichnet? Es ist absolut null unangenehm und total locker, es macht sogar richtig Spaß! Und: Er muss nicht jedes erdenkliche Gefühl nach einander abfragen weil er ein super gutes Händchen dafür hat, das richtige zu fragen. Meistens findet er schon bei der zweiten oder dritten Aussage das Thema, um das es geht. Das Spannende und verblüffende daran ist, dass man dabei teilweise auch auf Erlebnisse stößt, die manchmal Jahre zurückliegen oder an die man sich nicht einmal erinnert, oder Dinge, die man als nebensächliche Kleinigkeiten abgetan hat. Es kann auch um etwas gehen, was nicht einmal uns selbst direkt betrifft.

Hat man den Stressauslöser gefunden, muss man sich darauf konzentrieren und daran denken. Das Gute daran: Man muss nicht sagen, um was es da genau geht und auch nichts dazu erzählen, man muss nur daran denken. Dann wedelt der Coach mit seinen Fingern vor den Augen ganz schnell von links nach rechts und hin und her und man muss mit seinem Blick folgen. So wird eine REM-Schlafphase nachempfunden. Und dann, ist das Stresspäckchen weggeräumt.

Dieses Vorgehen wiederholt man dann solange, bis das Unterbewusstsein sagt, dass alles was erst mal wichtig war, jetzt weggeräumt ist.

Und ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Nach diesen ca. 90 Minuten waren meine Nackenschmerzen, die ich seit 5 Jahren hatte, einfach weg. Und jetzt bin ich mal noch ehrlicher: Ich war insgesamt 4 Mal bei Markus und wir haben eine ganze Menge falscher Glaubenssätze ausgebuddelt und es ging am Ende wirklich um grundlegende Stressfaktoren, die mich schon mein ganzes Leben begleiten. Ich habe nicht erwartet, dass man die mal eben so wegwinken kann. Spätestens nach 3 oder 4 Tagen waren die Nackenschmerzen immer wieder da. Jetzt sind sie weg und kommen nur noch dann, wenn ich merke, dass ich Stress mit ganz bestimmten Themen habe. Dann mache ich die Übungen, die Markus mir gezeigt hat und danach ist wieder alles in Butter! Aber es hat sich noch viel mehr verändert: Meine ständige Wut, meine Unkonzentriertheit, die ständige Müdigkeit und das Allerbeste: Meine ungeklärte Intoleranz gegen irgendwie nahezu jedes Lebensmittel sind einfach so verschwunden und auch bis heute nie wiedergekommen! Ich bin motivierter denn je, bringe bei der Arbeit super Leistung und merke, dass ich anders auf Menschen wirke, weil ich zufrieden und glücklich bin. Ich habe richtig Bock meine Ziele endlich zu erreichen und endlich stehe ich mir dabei nicht mehr im Weg! Danke lieber Markus!

Artikel gefällt? Besucht meinen Blog: thisislepard.com


By DID39958 23 Jul, 2016
´╗┐Ihr wollt dabei sein, dann folgt unserem Blog auf: www.coaching-on-tour.de !

Ab sofort sind Rebecca und ich mit unserem neuen Bulli für Euch in ganz Deutschland unterwegs! Wir berichten Euch in unserem Blog auf www.coaching-on-tour.de von unseren Coachings, spannenden Menschen und tollen Geschichten aus unserem Alltag. Schaut mal rein, wir freuen uns!
By DID39958 05 Jul, 2016

„Coaching… das ist doch was für Spinner! Das sind irgendwelche Leute, die nichts Anständiges gelernt haben und dir einen darüber erzählen, wie dein Leben besser wird. Die labern dich dann voll, mit so Sachen wie: „Du musst erst mal lernen, dich selbst zu lieben, dann…“ oder: „Wir pendeln jetzt mal aus, wo deine Stärken liegen und in den nächsten 20 Sitzungen besprechen wir, wie du erfolgreich und glücklich wirst!“

Na? Sowas ähnliches beim Lesen der Überschrift gedacht?  Herzlich Willkommen am Tellerrand! Ich hab mal einen Blick riskiert und es tat gar nicht weh. Außerdem YOLO, oder?

Wer nicht wagt, der bleibt im Glashaus sitzen

Sicherlich gibt es einen großen Haufen Spinner da draußen! Aber um die geht es hier gar nicht. Es geht nicht um Hokus Pokus und hier muss auch niemand seinen Namen tanzen. Es geht einfach darum, mal etwas auszuprobieren. Ob man es danach noch einmal tut, oder einfach nur um eine Erfahrung reicher ist, steht auf einem anderen Blatt.

Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren! Man kann so viel lernen, wenn man mit einem offenen Geist durch die Welt geht. Und das heißt nicht, alles geil zu finden und ständig lachend in Kreissägen zu laufen, sondern vielmehr um diese eine diese Sache: Kenne ich nur eine Tür, dann gehe ich immer wieder durch diese. Entdecke ich aber immer mehr Türen, verschaffe ich mir mehr Möglichkeiten, mich zu entscheiden, durch welche Türen ich gehen will. Trotzdem kann ich immer wieder durch die erste Tür, wenn mir die anderen nicht gefallen. Man verliert also nichts, man gewinnt nur dazu.

Debby, komm auf den Punkt!

Also es geht hier um eine ganz spannende Sache. Insbesondere geht es um einen spannenden Typen, der mit seiner lockeren und offenen Art einen Weg zwischen Tellerrand und neuen Perspektiven ebnet, der auch für skeptische Menschen okay ist. Es geht um einen Typen, der dir keine Ratschläge gibt, dich nicht vollquatscht und noch nicht mal will, dass du die Hosen vor Ihm runterlässt. Und trotzdem hilft er dir dabei, deine Stressthemen abzuarbeiten.

Dieser Typ heißt Markus Bauchrowitz. Er ist Mental-Coach und unter anderem auch für die Jungs und Mädels von den Bielefelder Bulldogs unterwegs. Woher ich den jetzt wieder kenne, werdet Ihr Euch sicher fragen. Die Geschichte dazu in Kurzfassung:

Meine damalige Trainerin hat ihn geheiratet! Und ich habe mir gedacht: „Die ist cool, wenn die den heiratet, dann muss der ja auch ganz cool sein!“ Ich hab ihn dann eines Tages nach dem Training getroffen, als er seine Frau abgeholt hat. Er hatte einen Artikel von mir gelesen. Den fand er gut, also haben wir getauscht: Ich mache ein Coaching bei ihm, er sorgt dafür, dass meine Nackenschmerzen verschwinden und ich schreibe einen Artikel darüber. Und da war er sich schon ziemlich sicher, dass er die Verspannungen wegbekommt. Und ich hab noch so gedacht: „Jaja, ich hab die seit 5 Jahren! Wie will er das in einer Stunde machen?“

Und zapp-zarapp, jetzt sitze ich hier und tippe! Und zwar nicht, weil ich muss, sondern weil ich beeindruckt bin!

Nein, mein Statement wurde nicht gekauft und ich habe keine Gehirnwäsche bekommen und mich auch keiner Sekte angeschlossen. Ich finde auch nicht alles bedingungslos geil. Ehrlichkeit, ja! Dafür stehe ich mit meinem Namen. So viel zu meiner Deborahtion.

Ich soll weitererzählen? Ach man, ich wünschte, ich hätte jemanden, der mir meinen roten Faden hinterherträgt!

Mentaler Stress: Wenn unsere Päckchen zu schwer werden

Es geht um mentalen Stress. Das klingt jetzt erst mal gar nicht so witzig. Ist es ja auch nicht. Kennst Du das Sprichwort: „Jeder hat sein Päckchen zu tragen!“? Genau um diese Päckchen geht es hier. Manchmal werden die Lasten, die wir mit uns herumschleppen so schwer, dass wir sie bemerken. Wir wissen nicht einmal unbedingt, was das für Päckchen sind, oder ob es unsere eigenen sind. Wir merken nur, dass sie uns daran hindern, unbeschwert zu gehen. Sie können uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen, oder sie verursachen sogar körperliche Beschwerden. Ich gebe Euch mal ein paar Beispiele:

  • Man möchte unbedingt abnehmen, schafft es aber einfach nicht, die Finger von dem ungesunden Kram zu lassen.
  • Man möchte so gern mal wieder in den Urlaub fliegen, aber diese verdammte Flugangst…
  • Man möchte mal was wagen, unbedingt mal leben und was Besonderes tun, aber irgendwie hat man doch zu viel Angst davor, dass es schief gehen könnte. Fallschirmspringen oder nach Australien reisen? „Wollte ich schon immer mal machen, hab ich aber bis jetzt nie geschafft!“

Noch mehr Beispiele:

  • Man ist seit vielen Jahren Dachdecker und hat plötzlich aus unerklärlichen Gründen ein Problem mit Höhen
  • Man ist Footballer und hat sich beim Spiel verletzt und jetzt klappt irgendwie gar nichts mehr, obwohl doch alles wieder heil ist
  • Man hat ständig Sodbrennen, wenn man viel zu erledigen hat
  • Man kommt mit einer Situation einfach nicht klar und zermürbt sich jeden Abend den Kopf darüber
  • Bei bestimmten Themen bekommt man Panikattacken
  • Bei bestimmten Themen oder Personen wird man total aggressiv
  • Bei bestimmten Themen bekommt man unkontrollierte Heulattacken
  • Prüfungsangst
  • Antriebslosigkeit
  • Schuppenflechte
  • Verspannungen
  • Reizmagen
  • und und und

Wie Blockaden entstehen und wie wichtig ein guter Schlaf ist

Schlafen ist total wichtig! Nein, GUT zu schlafen ist total wichtig!

Während wir schlafen, verarbeiten wir lauter kleine Stressmomente, die wir am Tag erlebt haben. Das tun wir während der so genannten REM-Schlafphasen. Die haben wir 3-4 Mal in der Nacht und so eine Phase dauert ca. 20 Minuten. Man kann sogar sehen, wenn jemand schläft und sich gerade in dieser Schlafphase befindet. Dann zucken die Augenlider. Schon mal bei jemandem beobachtet? Das liegt daran, dass die Augen hinter den Lidern ganz schnell hin und her gucken. Das hat was mit dem Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte zu tun. (Was dabei genau chemiemäßig und biologisch im Gehirn passiert, kann ich jetzt nicht erklären, ich bin ja kein Profi, weder Arzt, noch Psychologe. Aber Gott sei Dank, gibt es ja   Google !) Während wir da so liegen und mit unseren Augenlidern zucken, ist unser Gehirn dabei, die erlebten Stressmomente des Tages einzusortieren. Werden wir dabei gestört, hört es mittendrin auf uns lässt den gerade zu bearbeitenden Stress einfach liegen.

Dinge, die dazu führen können, dass wir in dieser Schlafphase gestört werden, sind zum Beispiel ein unruhiger Schlaf, den wir haben, weil wir falsch liegen oder schnarchen, jemand anderes schnarcht, oder wir durch irgendein Geräusch wach werden. Wenn wir schlecht schlafen, weil wir abends zu viel geraucht haben oder betrunken sind oder der Fernseher noch läuft. All diese Kleinigkeiten können uns in einer REM-Schlafphase unterbrechen und manchmal dazu führen, dass wir Stress nicht verarbeiten, der sich dann, wie zum Beispiel in meinem Fall, in dauerhaft anhaltenden Verspannungen äußert.

Sammeln Sie die Treuepunkte?

Man muss sich das Ganze vorstellen, als wäre unser Gehirn eine Einkaufstüte, in die wir im Laufe des Tages lauter Stresspäckchen reinpacken. Das können große Päckchen sein (z.B. ein Autounfall, negative Gefühle und Probleme von den Menschen um uns herum, die wir zu unseren eigenen machen oder ein Streit) und das können kleine Päckchen sein (z.B. wenn der Wecker zu spät klingelt und wir uns abhetzen, um noch pünktlich zur Arbeit zu kommen).

Es gibt ständig Stressmomente, die wir in unsere Tüte packen und abends nehmen wir sie mit ins Bett. Wenn wir dann eingeschlafen sind und das große Zucken beginnt, fängt unser Gehirn an, unsere Einkäufe zu sortieren und ins Regal zu räumen. Wird es dabei gestört, lässt es hier und da mal etwas fallen, was dann im Weg herumliegt. Manchmal stellt es Dinge irgendwo ab, wo sie zwar erst einmal untergebracht sind, aber so im Weg herumstehen, dass man sie irgendwann mal umrennt und sie wieder aus dem Regal herausfallen.

So! Und was macht jetzt dieser Markus?

Die Wingwave-Methode!

Markus nutzt für seine Coachings verschiedene Methoden. Wenn Euch Themen wie Hypnose oder Systemisches Coaching interessieren, schaut mal auf seiner   Facebook-Seite   vorbei und oder fragt ihn einfach danach! Bei mir hat er die Wingwave-Methode angewandt. Das ist seine Lieblingsmethode, hat er gesagt. Kann ich auch verstehen! Macht Bock!

Wie man sich den Ablauf vorstellen muss

Man trifft sich mit mehreren Leuten in einem großen, offenen Raum. Nach den Aufwärmübungen mit dem Ball und den bunten Bändern, stellen sich alle in einem großen Kreis auf und beginnen mit den Übungen. In der ersten Runde zieht jeder eine Karte, auf der ein Tier abgebildet ist. Dann dürfen sich alle frei durch den Raum bewegen, während sie ihr Tier möglichst originalgetreu nachahmen.

Spaaaaaaaß! Also man sitzt zu zweit gegenüber. Man drückt Daumen und Zeigefinger zusammen und der Coach versucht, sie auseinander zu ziehen. Das gelingt ihm nur, wenn das Gehirn an etwas denkt, was Stress bereitet. Sagt man zum Beispiel, wie man heißt und wie alt man ist, lassen sich die Finger nicht auseinander ziehen. Behauptet man dagegen, man wäre Cro, so geben die Finger direkt nach, es sei denn, man ist Cro. Ob die Finger sich bei einer Aussage auseinanderziehen lassen, entscheidet nicht unser bewusstes Denken, sondern das Unterbewusstsein.

Die Päckchen aufspüren

Zunächst fragt der Coach dein Unterbewusstsein, ob es mit ihm arbeiten will, ist das stressfrei möglich, geht es los. Man beginnt, wie bei einer Zwiebel, mit den Stressthemen, die das Unterbewusstsein zuerst ausspuckt. Man muss dabei nichts Privates oder Persönliches erzählen.

Ungefähres Beispiel von mir: „Mein Nacken ist okay“, die Finger gehen auf. „Es geht um aktuellen Stress“, die Finger bleiben zu. „Es geht um vergangenen Stress“, die Finger gehen auf.

„Es geht um eigenen Stress“, Finger bleiben geschlossen. „Es geht um fremden Stress“, Finger lassen sich auseinander ziehen.

„Es geht um Wut“, Finger bleiben zusammen. „Es geht um Verletzung“, Finger gehen auf.

Und so weiter! Das jetzt genauer auszuführen, würde den Rahmen hier sprengen und ja auch die ganze Spannung verderben. Das Fragen-Spiel geht solange weiter, bis man den Stressmoment gefunden hat, den das Unterbewusstsein zuerst rausrückt. Was Markus dabei besonders auszeichnet? Es ist absolut null unangenehm und total locker, es macht sogar richtig Spaß! Und: Er muss nicht jedes erdenkliche Gefühl nach einander abfragen weil er ein super gutes Händchen dafür hat, das richtige zu fragen. Meistens findet er schon bei der zweiten oder dritten Aussage das Thema, um das es geht. Das Spannende und verblüffende daran ist, dass man dabei teilweise auch auf Erlebnisse stößt, die manchmal Jahre zurückliegen oder an die man sich nicht einmal erinnert, oder Dinge, die man als nebensächliche Kleinigkeiten abgetan hat. Es kann auch um etwas gehen, was nicht einmal uns selbst direkt betrifft.

Hat man den Stressauslöser gefunden, muss man sich darauf konzentrieren und daran denken. Das Gute daran: Man muss nicht sagen, um was es da genau geht und auch nichts dazu erzählen, man muss nur daran denken. Dann wedelt der Coach mit seinen Fingern vor den Augen ganz schnell von links nach rechts und hin und her und man muss mit seinem Blick folgen. So wird eine REM-Schlafphase nachempfunden. Und dann, ist das Stresspäckchen weggeräumt.

Dieses Vorgehen wiederholt man dann solange, bis das Unterbewusstsein sagt, dass alles was erst mal wichtig war, jetzt weggeräumt ist.

Und ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Nach diesen ca. 90 Minuten waren meine Nackenschmerzen, die ich seit 5 Jahren hatte, einfach weg. Und jetzt bin ich mal noch ehrlicher: Ich war insgesamt 4 Mal bei Markus und wir haben eine ganze Menge falscher Glaubenssätze ausgebuddelt und es ging am Ende wirklich um grundlegende Stressfaktoren, die mich schon mein ganzes Leben begleiten. Ich habe nicht erwartet, dass man die mal eben so wegwinken kann. Spätestens nach 3 oder 4 Tagen waren die Nackenschmerzen immer wieder da. Jetzt sind sie weg und kommen nur noch dann, wenn ich merke, dass ich Stress mit ganz bestimmten Themen habe. Dann mache ich die Übungen, die Markus mir gezeigt hat und danach ist wieder alles in Butter! Aber es hat sich noch viel mehr verändert: Meine ständige Wut, meine Unkonzentriertheit, die ständige Müdigkeit und das Allerbeste: Meine ungeklärte Intoleranz gegen irgendwie nahezu jedes Lebensmittel sind einfach so verschwunden und auch bis heute nie wiedergekommen! Ich bin motivierter denn je, bringe bei der Arbeit super Leistung und merke, dass ich anders auf Menschen wirke, weil ich zufrieden und glücklich bin. Ich habe richtig Bock meine Ziele endlich zu erreichen und endlich stehe ich mir dabei nicht mehr im Weg! Danke lieber Markus!

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